Häufige Fragen

1. Ist das im Winter nicht ganz schön kalt?

Stimmt, an manchen Tagen ist es wirklich eisig. Die Kinder (und Eltern) lernen sich gut anzuziehen. Im Zwiebellook mit Wolle und gutem Schuhwerk lässt sich die Kälte bannen. Das warme Lagerfeuer, Tee und Bewegung helfen auch noch mit. Wenn es dann noch schneit, sind das sogar richtige Freudentage.

2. Wird auch gebastelt und gelesen?

Basteln und Lesen sind feste Bestandteile des Alltags. Im Bauwagen gibt es eine Auswahl an Büchern, die die Kinder sich nehmen können. Außerdem wird je nach Jahreszeit gefilzt, getöpfert, gebastelt oder mit Speckstein und Holz gearbeitet. Auch Schnitzen und Sägen sind sehr beliebt und tägliche Begleiter der Kinder.

3. Gibt es die Möglichkeit eines Mittagsschlafs?

Das ist leider nicht möglich. Wenn Kinder müde werden, nutzen sie im Sommer gerne die Hängematten zum Ausruhen oder sie bauen sich kleine Nester zum Einkuscheln. Im Winter kann man bei der Lesezeit am Feuer Kraft tanken.

4. Wo gehen die Kinder im Wald auf Toilette?

Es gibt einen Bereich, etwas abseits, das ist der Toiletten Platz. Dort machen die Kinder Pippi. Meist ein großer Baum für die Jungs und kleine Bäumchen zum Festhalten für die Mädchen.

5. Dürfen die „noch Windelkinder“ in den Waldkindergarten?

Ja, wir wechseln auch im Wald die Windeln.

6. Was macht ihr bei Regen?

Wir gehen in den Wald. Für das Frühstück gehen wir bei Regen ins Tipi, oder setzen uns unter eine Plane. Auch Regen bringt Spaß und Lernerfahrungen- in Pfützen springen, auf der Matschrutsche rutschen, Flüsse und Staudämme bauen.

7. Was macht ihr bei Sturm/Unwetter?

Die Wetterlage wird vom Team genau verfolgt, auch über WetterApps und Regenradars. Je nach Situation wird entschieden, welche Plätze wir aufsuchen. Bei schwerem Unwetter und Böen, wird eine Notbetreuung eingerichtet.

8. Können die Kinder später in der Schule stillsitzen?

Das ist genau wie im Hauskindergarten von Kind zu Kind individuell. Der Alltag im Waldkindergarten fördert das Konzentrationsvermögen der Kinder auf vielfältige Weise und schult ihr eigene Körperwahrnehmung. Beim Schnitzen beispielsweise sitzen die Kinder sehr lange und konzentriert, während der „Lauschezeit“ kommen sie als Gruppe zur Ruhe und üben ihre Achtsamkeit. Wir bekommen immer wieder von Seiten der Schule gespiegelt, dass viele unserer Waldfüchse sehr motiviert und konzentriert in der Schule mitarbeiten.

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